Philosophie
Warum ich so arbeite
Die meisten Webseiten scheitern nicht an der Technik, sondern an einer falschen Ausgangsfrage. Es wird gefragt: „Wie soll es aussehen?“ Die bessere Frage lautet: „Wen willst du erreichen und wozu soll diese Person sich entscheiden?“
Drei Grundsätze, an denen ich mich messen lasse
Das sind keine Werbeversprechen, sondern Zusagen, deren Einhaltung du jederzeit überprüfen kannst.
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1. Klarheit vor Aufwand
Du bekommst den Preis schriftlich, bevor ich anfange. Keine Stundenzettel, keine Nachforderung, weil etwas länger gedauert hat als gedacht. Wenn sich der Umfang ändert, besprechen wir das vorher – nicht auf der Rechnung.
Prüfbar daran: Das Angebot enthält eine Liste dessen, was enthalten ist – und ausdrücklich auch dessen, was nicht.
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2. Substanz vor Effekt
Animationen sind ein Mittel, kein Zweck. Jede Bewegung auf dieser Seite hat eine Aufgabe: Aufmerksamkeit lenken, Zusammenhänge zeigen, Übergänge erklärbar machen. Was nur beeindrucken soll, fliegt raus.
Prüfbar daran: Schalte in deinem Betriebssystem „Bewegung reduzieren“ ein – die Seite bleibt vollständig nutzbar.
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3. Verlässlichkeit vor Wachstum
Ich nehme bewusst wenige Projekte gleichzeitig an. Lieber sage ich eine Anfrage ab, als einen Termin zu reißen. Und wenn ich für dein Vorhaben nicht der Richtige bin, sage ich das im Erstgespräch.
Prüfbar daran: Antwort auf Anfragen innerhalb von 24 Stunden an Werktagen – auch wenn die Antwort „nein“ lautet.
Warum kein Baukasten
Was du bei einem Baukasten nicht siehst
Baukastensysteme sind für den ersten Moment günstiger, und für manche Vorhaben reichen sie tatsächlich aus. Das sage ich ehrlich. Was im Werbeversprechen aber selten steht: Du mietest die Seite dauerhaft. Kündigst du das Abo, ist sie weg – samt Inhalten, Struktur und Suchmaschinen-Rang, den du dir über Jahre aufgebaut hast.
Dazu kommt das Gewicht: Ein Baukasten lädt Code für hunderte Funktionen, von denen du drei nutzt. Auf einem schnellen Rechner fällt das kaum auf. Auf einem älteren Handy im Mobilfunknetz – also genau dort, wo die meisten Menschen suchen – entscheidet es darüber, ob jemand wartet oder weiterklickt.
Wie ich es stattdessen mache →Eine Webseite ist kein Kostenfaktor,
sondern ein Werkzeug
Ein Werkzeug bewertet man danach, ob es die Arbeit erledigt. Bei einer Webseite heißt das: Kommen Anfragen an? Verstehen Interessenten in dreißig Sekunden, was du anbietest? Findet Google dich für die Suchbegriffe, die zu deinem Geschäft passen? Alles andere ist Geschmacksfrage.
In der Praxis
Vier Entscheidungen, die ich anders treffe
Haltung zeigt sich nicht in Absichtserklärungen, sondern an den Stellen, an denen es unbequem wird.
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Weniger empfehlen, wenn weniger reicht
Wenn dein Angebot auf eine Seite passt, empfehle ich dir keinen MultiPager, nur weil er mehr einbringt. Eine zu große Seite ist kein Vorteil, sondern nur mehr leerer Raum, den du irgendwann mit Inhalt füllen müsstest.
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Ehrlich sein über Suchmaschinen
Niemand kann dir Platz eins garantieren, weil niemand Googles Bewertung kontrolliert. Was ich zusagen kann: saubere technische Grundlagen, sinnvolle Struktur und eine Seite, die schnell lädt. Ob du in einem hart umkämpften Feld nach oben kommst, hängt danach an Inhalt, Wettbewerb und Ausdauer.
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Keine künstliche Abhängigkeit
Manche Anbieter behalten Domain oder Zugänge bewusst in eigener Hand, damit ein Wechsel schwerfällt. Bei der Einmalzahlung bekommst du alles: Quellcode, Zugangsdaten und die Domain auf deinen Namen. Wenn du gehst, dann weil du willst – nicht weil du nicht kannst.
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Bewegung nur mit Aufgabe
Jede Animation auf dieser Seite hat einen Zweck: Blick lenken, Zusammenhänge zeigen, Zustandswechsel verständlich machen. Was nur beeindrucken soll, kostet Ladezeit und Nerven. Und wer im Betriebssystem „Bewegung reduzieren“ eingestellt hat, bekommt eine vollständig ruhige Seite – ohne dass ein einziger Inhalt fehlt.
Offen gesagt
Ich arbeite mit KI-Werkzeugen
Das sagen die wenigsten offen, deshalb sage ich es zuerst: Beim Schreiben und Prüfen von Code nutze ich KI-Unterstützung. Ein Schreiner mit CNC-Fräse ist weiterhin Schreiner – entscheidend ist, wer das Maß nimmt und wer dafür geradesteht, dass die Tür schließt.
Was die Maschine nicht kann: verstehen, wovon dein Betrieb lebt, welche Frage ein Kunde beantwortet haben muss, bevor er anruft, oder wo im Impressum eine rechtliche Falle liegt. Das ist die Arbeit, die bleibt. Jede Zeile, die auf deiner Seite landet, habe ich gelesen, getestet und verantworte sie.
Für dich hat das einen sehr konkreten Vorteil: Was früher zwei Wochen Tipparbeit war, dauert heute zwei Tage. Diese Ersparnis gebe ich über den Preis weiter, statt sie zu behalten.
Ausführlich, mit allem was ich damit nicht mache →